Genauer gesagt, nicht das Kind, sondern die Eltern leiden an Kevinismus. Darunter ist die “krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs sozialverträgliche Namen zu geben” zu verstehen. Es wird vermutet, dass Lehrerinnen und Lehrer mit bestimmten Vornamen von Grundschulkindern bestimmte Persönlichkeitsmerkmale verbinden bzw. dass das Lehrpersonal bereits einen Namenspool verwendet für besondere Verhaltensauffälligkeiten ihrer Schüler. Diese Vermutungen wurden in der Masterarbeit von Julia Kube näher untersucht.

namensvorurteile